Veranstaltungen und Projekte 2011/12
Jubiläumsfeier der Andreas-Albert-Schule
Am 8. September wurde das 50-jährige Jubiläum unserer Schule am heutigen Standort gebührend gefeiert. Die Jubiläumsfestschrift steht hier zum Download bereit.
Exkursion ins Mainzer Mikroton
Exkursion der IM 09 ins Mainzer Mikrotron
(D. Ennemoser-Bohrer PR)
Die Frage nach dem Ursprung der Welt –
Oder: Warum sich auch Fragen lohnen, auf die es keine einfache Antwort gibt!
Kaum etwas ist überraschender und spannender, als 10 Jahre gesammeltes, eigentlich unnützes Schul-Wissen einmal ganz neu zusammenzusetzen und dann zu schauen, was dabei heraus kommt – und sei es im Religionsunterricht.
Auf ein solches Abenteuer haben sich dieses Schuljahr die Industriemechaniker 09 eingelassen, als sie sich vornahmen nach dem Ursprung der Welt zu fragen. Es sollte eine möglichst umfassende Antwort gefunden werden – und damit war klar, dass religiös-traditionelle Antworten nur ein Pfad sein konnten. Philosophie, Astronomie, Physik, Biologie sollten mit angefragt werden. Letztlich, sagte Frau Ennemoser, würden die naturwissenschaftlichen Ergebnisse zusammen mit Philosophie und Theologie helfen nicht nur eine Orientierung zu finden, sondern auch einen Plan wie wir in dieser Welt möglichst glücklich leben können. Die nächsten Wochen des Projektes würden das beweisen.
Also wurde gemeinsam ein Arbeitsplan entwickelt: Ein erschreckend umfangreicher, einer, der von allen eine Menge Engagement verlangte, aber auch einer der Spannung versprach – und einen Besuch der Universität Mainz.
Dort beschäftigen sich die Kernphysiker seit 25 Jahren systematisch mit unserer Frage: Wie entstand diese Welt und was hält sie zusammen. Dazu begannen die Wissenschaftler vor 25 Jahren den Bau eines Teilchenbeschleunigers, der inzwischen mehrere Stockwerke unter der Erde verläuft und den Aufbau der kleinsten Elemente in unserem Universum (die Atome und ihre Bestandteile) die Welt erklären soll: Das Mami (Mainzer Mikrotron).
http://www.kph.uni-mainz.de/mami.php
Das ist der selbst entwickelte Arbeitsplan der Klasse:
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Was weiß ich? |
Was will ich wissen? |
Spezialist |
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Bibel kannste da vergessen – die widerspricht sich doch eh und jeder sucht sich raus, was ihm passt.
Adam + Eva
Gott als Schöpfer
Teilchen, kann man beschleunigen
Schwarzes Loch
Hawkins
Anti-Materie?
Intelligent Design
Mainzer Mikrotron
„Geheime Geometrie“
UFOS / Aliens
Maya-Kalender
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Wieso stehen in der Bibel so viel überholte Dinge und wieso glaubt jeder zu wissen, was sie meint?
Ist Gott zur Entstehung der Welt nötig? Gibt es den?
Was ist das? Stimmt das noch? Was ist ein Magnetar?
Angst? Der?! Warum?
Was ist das?
Affen?! Stammen wir von ihnen?
Wer hat nun Recht? Der Kampf gegen die Evolutionstheorie. Oder: Was passiert, wenn Denkebenen vermischt werden …
Exkursion!!
Was ist das?
Haben uns Aliens erschaffen? Gibt es sie? Wo? Ist der Weltraum unendlich?
Was fasziniert daran so? Echt? Mythos? Wie kommen die darauf?
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Felix Sitte
Artur Schmidt
Andreas Becker
Andreas Bujer
Anton Gabriel
Lukas Gredler
Artur Schmidt
Dominic Ferino |
Und das war der Arbeits-Auftrag an die „Spezialisten“ in der Klasse:
1. Kümmere dich grundlegend um dein Thema!
a. Suche dir mindestens drei zuverlässige Quellen,
b. schreibe sie namentlich auf und weise auf sie hin,
c. beachte dabei wer wann für wen wozu diese Informationen in einem Buch oder auf einem Link veröffentlicht hat!
d. Verarbeite diese Informationen aus verschiedenen Quellen, indem du die zehn wichtigsten Informationen aufschreibst und als Handout deinen Klassenkameraden zugänglich machst.
e. Erkläre ihnen diese Punkte, am besten mit zusätzlichen Medien (dazu gehören auch Tafelanschriebe, muss nicht immer eine Folie sein ;-) …)
2. Entwickle dabei deinen eigenen Standpunkt: Wie findest du dieses Modell? / Wo siehst du hier Ungereimtheiten bei dem Versuch heraus zu bekommen, wie alles entstand? / Kann damit unsere große Frage nach dem Sinn der Welt zufriedenstellend beantwortet werden?
Was der ganze Aufwand gebracht hat?
- Unglaubliche spannende Stunden von Schülern für Schüler
- Einen fließenderen Medien-Einsatz im Klassenzimmer (egal ob PPT oder Video)
- Die Erkenntnis, dass komplizierte Fragen nur systematisch und Baustein für Baustein angegangen werden können.
- Die Einsicht, dass jede Wissenschaft ihre eigenen Methoden hat, um die Wahrheit immer mehr zu erkennen
- Die Entdeckung, dass Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften keine Konkurrenten, sondern Partner auf der Suche nach der Wahrheit und der Fragen nach dem richtigen Tun sind.
- Die Erfahrung, dass auch schlaue Professoren nicht alles wissen, man so etwas aber locker zugeben kann … ;-)
Was das mit Religionsunterricht zu tun hat?
Wir waren auch dieses Jahr auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Dieses Mal eben auf mehreren „Spuren“.
Was an der Welt so faszinierend und wertvoll ist, fanden wir am Schluss übrigens genau dort, wo unsere Suche angefangen hatte, im Schöpfungsbericht der Bibel:
… Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach seinem Ebenbild schuf er ihn. … Und er gab ihm den Auftrag für diese Welt zu sorgen.(nach Gen1,27-28)
Fritz Blum
(Dorothea Ennemoser-Bohrer, Pastoralreferentin)
Fritz Blum –
Warum wir so sind wie wir sind und wer uns dazu macht …
Ein Vortrag über einen Jugendlichen, der schon lange tot ist und trotzdem einiges über unser heutiges Leben und den eigenen Weg erzählt.
1918 ist er jämmerlich gestorben, der Mannheimer Fritz Blum - mit gerade einmal 21 Jahren. Damit könnte die Geschichte auch schon zu Ende sein. Aber Martin Geipel, Geschichtslehrer am Peter Petersen-Gymnasium in Mannheim, konnte mehr von Fritz erzählen.
Herr Geipel besuchte am 02.11.2010 unsere Schule und erzählte in der Aula von einem hoffnungsvollen jungen Mann, der auszog, sein Vaterland zu retten. Der von seinen Eltern geliebt und gefördert wurde, der viele Träume und Fähigkeiten hatte und dessen grausamer Tod als Soldat seine Eltern nie mehr los ließ.
Wir fragten nach dem Vortrag, ob Fritz wirklich seinen Weg gehen konnte. Ob er länger gelebt hätte, wenn er einfach nur er selbst gewesen wäre. Und ob die Tatsache dass er seinem Vater sehr ähnlich war, dafür sorgte, dass er – obwohl er krank war - wie sein Vater Soldat wurde (siehe PDF-Datei, eventl. als Hyperlink?).
Fritz Blums Vater – erster Direktor des Mannheimer Lessing-Gymnasiums und Offizier - überlebte übrigens den 1. Weltkrieg und kam nie über den Tod seines Sohnes hinweg.
Fritz Blum im Jahre 1916
© Stadtarchiv Mannheim
Quellen
2. http://www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/690093516.html
3. http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/537236
Gewerkschaftsbund stellt sich Schülern vor
Vertreter der DGB-Jugend besuchten am 2. September 2011 die Andreas-Albert-Schule und informierten die Schüler zum Thema "Demokratie und Mitbestimmung".
Erfolge beim Schülerwettbewerb "Jugend gründet"
Im vergangenen Schuljahr nahm die Klasse BF2WV10 am Schüler- und Auszubildendenwettbewerb “Jugend gründet” teil. Gleich zwei Teams der Klasse konnten mit ihren Produktideen große Erfolge erzielen. Vanessa Mattern, Petra Buta und Lucas Neubert bildeten gemeinsam das Team “LVP Cooperation”, das Unternehmen “Patrona ex Senior” setzte sich aus den Schülerinnen Sabine Reichert und Annemarie Gandyra zusammen.
In der ersten Phase dieses virtuellen Planspiels zum Thema Unternehmensgründung erreichte mit der “LVP Cooperation” erstmals ein rheinland-pfälzisches Team ein Zwischenfinale. Durch die erfolgreiche Führung ihres Unternehmens in der zweiten Phase des Wettbewerbs, konnten sie sich auch für das Finale in Wolfsburg qualifizieren. Das Team “Patrona ex Senior” konnte durch eine starke Leistung in der zweiten Spielphase noch einige der rund 3500 Teilnehmer überholen und schaffte als zweites Team der Klasse den Einzug in das Finale. Die beiden Teams gaben dort einer fachkundigen Jury über die Produktideen und Pläne zur Vermarktung ihrer Innovationen Auskunft . Schließlich konnten sie sich über einen neunten und zehnten Platz freuen. Die spontane Enttäuschung über den neunten (LVP cooperation) und zehnten (Patrona ex Senior) Platz, wich schnell wieder der Freude über das Erreichte und die Erlebnisse im Rahmen des Wettbewerbs.
Zwischenfinale:
Finale:
Link zu einem Artikel auf der Seite der Landesregierung
Link zu einem Artikel in der Wormser Zeitung
Ausführlicher Artikel in der Zeitschrift des Landeselternbeirats Rheinland-Pfalz
(ab Seite 8)
Das neue Wettbewerbsjahr startet am 5 Oktober 2011. Weitere Informationen sind auf der website "jugend-gruendet.de" zu finden.
Patenschaft 'Sabine Krienke und ihre Straßenjungs in Kalkutta'

Wir sind Paten!
Nun ist es beschlossen:
Die SchülerInnen und LehrerInnen der Andreas-Albert-Schule sind seit September 2010 ganz offiziell Paten einer guten Sache. Sie wollen dafür sorgen, dass Menschen, die unter schlimmen Bestimmungen anderen helfen, endlich ein Zuhause bekommen.
Seit etwa einem Jahr besteht der Kontakt zu der Ärztin Sabine Krienke. Die junge Pfälzerin betreibt zusammen mit Straßenjungs ein kleines Krankenhaus in Kalkutta. Das ungewöhnliche Team hat schon viel Gutes getan, nun brauchen sie aber dringend selbst Hilfe: Ein Zuhause für die Jungs und für all die, die bei ihnen Schutz gefunden haben: Kranke, Drogensüchtige und vor allem immer mehr elternlose Kinder.
Erste Email- und Video-Kontakte zwischen BF2Te-Klassen und den Straßenjungs in Kalkutta bestehen schon seit 2009. Der Austausch zwischen den Jugendlichen sorgte schließlich für diese Idee: Wenn eine Klasse nicht viel für die Jungs in Kalkutta ausrichten kann, dann schaffen es vielleicht viele Klassen. Also warum nicht eine Schul-Patenschaft gründen? Und so wurde Sabine Krienke eingeladen, so vielen Schülern als möglich von Kalkutta und „ihren Jungs“ zu erzählen.
Am 27. September war es dann soweit: Frau Krienke erzählte in der Aula von ihrem Alltag in Kalkutta und wie sie dazu kam, ausgerechnet Straßenjungs zu Krankenpflegern auszubilden. Außerdem hatte Frau Krienke einen Videogruss ihrer Jungs mitgebracht, aber auch Bilder von dem unsäglichen Elend, in dem die Leute dort leben, obwohl nur wenige Euro Besserung bringen würden.
Das Ergebnis des Besuchs von Sabine Krienke:
Wir alle wollen helfen, dass die, die bisher immer anderen geholfen haben, endlich das bekommen, was sie sich am meisten wünschen: ein ZUHAUSE. Zudem hat sich in Facebook eine Unterstützergruppe gegründet. Ihr Name ist „Eine Zuhause für Sabines Straßenjungs“.
Wie wichtig uns die Sache ist, wurde dann wenige Tage später am Gesundheitstag der Andreas-Albert-Schule deutlich. Denn allein durch Kuchenverkauf konnten 200 Euro gesammelt werden. Allen, die die HBF OM10b dabei unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön!
Das ist unser Ziel: 30.000 Euro für die Jungs in Kalkutta
Das ist unser aktueller Spendenstand: 750 Euro (01.10.2010)
Keine Frage:
Nun brauchen auch wir Helfer! Und gute Ideen. – WER HILFT MIT?!





