Veranstaltungen und Projekte

Exkursion zum Hotel Victors in Frankenthal


Am 17.11.2016 besuchten die Klassen BF1HW16a und BF1HW16b das Victors Residenz Hotel zu einer Informationsveranstaltung. Am Anfang wurden wir über das Hotel und die Zahl der Beschäftigten und Auszubildenden informiert. Dann wurden wir in Gruppen eingeteilt und durften drei Bereiche des Hotels kennenlernen. Im Barbereich durften wir einen Geruchs- und Geschmackstest durchführen, was uns sehr viel Spaß bereitete. Im Bereich Housekeeping durfte jeder ein Bett überziehen. Im Café war es unsere Aufgabe einen Tisch zu decken. Nach der Verabschiedung gingen wir, an Erfahrung reicher, nach Hause.


Simultan-Schach – Alle gegen Einen

In diesem Jahr fand zum zweiten Mal an der Andreas-Albert-Schule eine Veranstaltung im Simultanschach statt. Hierbei tritt ein Spieler gleichzeitig gegen eine große Anzahl von Gegenspielern an. Bei der Veranstaltung an der Andreas-Albert-Schule trat Michael Teuffer, ein Lehrer der Schule und aktiver Spieler beim Post SV Neustadt, gegen 20 Gegner an. Diese setzen sich zusammen aus Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern ganz unterschiedlicher Bildungsgänge. Die einzige Voraussetzung, um teilnehmen zu dürfen, war die Kenntnis der Schachregeln. Und natürlich gab es auch etwas zu gewinnen. Alle Teilnehmer erhielten kleine Schachfiguren als Schlüsselanhänger. Wer gewann oder sehr lange durchhielt, bekam einen König als Schlüsselanhänger, wer schnell verlor nur einen Bauern, Läufer oder Springer. Schließlich hielten in diesem Jahr zwei Lehrer am längsten durch: Gerd Zimmermann und Barbara Korsmeier. Da die Veranstaltung für die Beteiligten und die zahlreichen Zuschauer sehr interessant und anregend war, wird sie auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

 

AK Öffentlichkeitsarbeit

 


„Toleranz und Identität“ – eine Podiumsdiskussion an der Andreas-Albert-Schule

 

Am 22.6.2016 stand der vollbesetzte Filmsaal der Andreas-Albert-Schule ganz im Zeichen des Themas „Toleranz und Identität". Schülerinnen und Schüler aus zahlreichen Klassen der Andreas-Albert-Schule und auch aus der Friedrich-Schiller-Realschule Plus nahmen an der Podiumsdiskussion zu diesem aktuellen und spannenden Thema teil.
Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte die Berufsschulklasse der Industriemechaniker 14 im Kurs Katholische Religion bei Dorothea Ennemoser-Bohrer. Die Klasse wählte das Thema „Toleranz und Identität" vor einigen Monaten im Unterricht und sie wünschten sich, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit der ganzen Schule zur Verfügung gestellt werden. Es sollte ein dialogischer Prozess gestartet werden, der die Schülerinnen und Schüler der ganzen Schule einbindet und die geistigen Ressourcen von Persönlichkeiten nutzt, da sich deren Horizonte noch einmal von den eigenen unterscheidet.
Zwei Schüler der Klasse, Christopher Geier und Marcel Baum, führten zunächst das Publikum in das Thema ein und stellten die Diskussionsregeln auf („keine Stammtischsätze", „keine Verallgemeinerungen"). Danach folgte eine Vorstellungsrunde, moderiert von Dorothea Ennemoser-Bohrer. Das Podium war prominent besetzt:
Anne Spiegel, seit dem 18.05.2016 Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, betonte in ihrer Vorstellung „dass Toleranz Menschen verbindet, aber immer neu erlebt und erstritten werden muss".
Tarik Gürleyen, Mitarbeiter von Professor Bekim Agai in Frankfurt, bekräftigte in seiner Vorstellung, dass Toleranz keine Floskel sei. Dies zeige sich in seiner Arbeit als Imam und Sozialarbeiter mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs-Prävention unter jungen Muslimen. Hier arbeitet er mit jungen Erwachsenen, die sich dem IS angeschlossen hatten, mit Untersuchungshäftlingen und Gefangenen. Pfarrer Martin Henninger war lange Jahre in der christlich-muslimischen Ökumene aktiv und ist aktuell in der örtlichen Flüchtlingshilfe engagiert. Er warf die Frage auf, was denn eigentlich das Deutschsein ausmache, was denn typisch deutsch sei.
Philip Ofenloch, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Südliche Bergstraße, betonte die Bedeutung der Toleranz für die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens. Toleranz sei etwas, was im Alltag passiere. Gerade aktuell sei es wichtig, tolerant zu sein und Integrationsangebote zu schaffen.
Schließlich stellte Thomas Kramer, Schulleiter der Andreas-Albert-Schule, noch heraus, was Toleranz im Schullalltag bedeute: Akteure der SV anzuhören und Probleme von Schülern ernst zu nehmen.
Nach der Vorstellungsrunde durften alle Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, die sie in schriftlicher Form einreichen konnten.
Ministerin Anne Spiegel wurde gefragt, ob sie denn der Meinung sei, dass Gleichberechtigung von Männern und Frauen heutzutage erreicht sei. Eine Frage zu einem Thema, das die Ministerin schon immer interessiert habe, da sie sich schon seit ihrer Jugend für Gleichberechtigung engagiere. Anne Spiegel merkte aber auch an, dass auf dem Weg zur Gleichberechtigung schon zahlreiche Erfolge erzielt wurden, allerdings sei Gleichberechtigung noch nicht völlig verwirklicht. Beispiele hierfür seien unterschiedliche Löhne für gleiche Tätigkeiten, Gewalt gegen Frauen und Diskriminierung von Frauen. Solche Themen müssten noch viel stärker enttabuisiert werden.
Eine weitere Frage eines Schülers betraf die Möglichkeiten, die es in der näheren Umgebung gibt, um sich für Toleranz einzusetzen. Pfarrer Henninger antwortete hierauf, dass zunächst einmal im alltäglichen Miteinander Wertschätzung und gegenseitiger Respekt unerlässlich seien. Dies hieße aber nicht notwendigerweise, immer dem Anderen nach dem Mund zu reden. Sein Leitspruch sei: „Wir sagen einander in Liebe die Wahrheit." Anne Spiegel betonte auch die Möglichkeiten, an Demos gegen Rassismus teilzunehmen oder sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren. Schließlich verwies Philip Ofenloch noch darauf, dass man auch originelle eigene Ideen mit Freunden in die Tat umsetzen könne, wie z.B. ein Skateboardturnier für Toleranz zu organisieren. Gerade ein solches Engagement schätzt auch Tarik Gürleyen, zumal die derzeitige Entwicklung in Deutschland nicht in die richtige Richtung gehe. Derzeit hätten die Rechtspopulisten Aufwind und dagegen muss mehr getan werden. Wichtig hierbei sei vor allem, keine kollektiven Feindbilder zu schüren.
Auch nach den Grenzen der Toleranz fragten die Schülerinnen und Schüler. Thomas Kramer verwies hier auf die Regeln an einer Schule, die nun mal einzuhalten seien. Die Hausordnung stelle hier z.B. einen verbindlichen Rahmen dar. Auch müsse man sich immer vor Augen führen, dass in sensiblen Bereichen der Schule, z.B. den Werkstätten, einfach zu viel passieren könne, wenn sich nicht genau an die Regeln gehalten wird. Anne Spiegel und Tarik Gürleyen griffen das Beispiel Schule auf und machten klar, dass für eine Gesellschaft eigentlich die Verfassung so etwas wie die Hausordnung sei. Grenzen der Toleranz seien immer dort, wo die freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet sei.
Diese drei Beispiele von Fragen und Antworten sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der lebhaften Diskussion. Weitere Fragen der Schülerinnen und Schüler betrafen z.B. die Forderung der Grünen Jugend, auf Deutschlandfahnen während der EM zu verzichten und den Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit und Toleranz.
Schließlich fasste Dorothea Ennemoser-Bohrer zum Ende der Diskussionsrunde noch einmal 4 wichtige Sätze aus der Veranstaltung zusammen:
- Wer Toleranz will, muss mit Anderen reden.
- Wer Toleranz will, muss Andere auf Augenhöhe sehen.
- Toleranz ist nicht lebensfähig ohne Gerechtigkeit.
- Man muss nicht alles tolerieren.
Der Erfolg dieser Veranstaltung, die bei allen Beteiligten sehr gut ankam, brachte Dorothea Ennemoser-Bohrer auf die Idee, auch in den nächsten Jahren am Schuljahresende ähnliche Veranstaltungen in Szene zu setzen. Durch solche Veranstaltungen sollen ein Großteil der Schülerinnen und Schüler und eine breitere Öffentlichkeit an innerhalb einzelner Klassen erarbeiteten Thematiken partizipieren können.

 

AK Öffentlichkeitsarbeit

 


Artikel aus der Rheinpfalz zur Absolventenfeier an der AAS


Auf Study Tour in Israel

 

Vom 10. bis 19. April 2016 nahm ich an einer Study Tour nach Israel teil, die von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABiBB) in Kooperation mit dem israelischen Wirtschaftsministerium organisiert wurde. Das Thema der Study Tour lautete in diesem Jahr „Kompetenzfeststellung und Prüfungen in der Berufsbildung“. Ziel der Study Tours ist es, fachlich voneinander zu lernen, innovative Ansätze in der Berufsbildung auszuarbeiten und zu erproben, die jeweils andere Alltagsrealität zu erfahren und das Verständnis füreinander zu vertiefen. Das Programm in Israel bestand dabei aus Informationen über das israelische Berufsbildungssystem, aus Vorträgen, Präsentationen, Fachbesuchen und Diskussionen zu folgenden Themen: Das Prüfungswesen in der Berufsbildung Israels mit besonderer Betonung der vielfältigen Evaluationsansätze, Kompetenzfeststellung, Curricula und dem Qualifikationsprofil von Prüfer/-innen.

Schon beim Vortreffen in Bonn im März hatte ich die Leiterin der deutschen Delegation, Stefanie Kupka, und die anderen 11 Teilnehmer kennengelernt. Auch hatten wir uns beim Vortreffen schon auf thematische Schwerpunkte geeinigt. Aspekte, die uns am israelischen Bildungssystem besonders interessierten und die wir im Anschluss an die Study Tour in einem Reisebericht näher beschreiben wollten. Ich hatte das Thema „Curriculumentwicklung in Israel“ gewählt.

Es ist natürlich nicht möglich, in einem kurzen Bericht für die Schul-Website auf die ganzen Programmpunkte einer solch interessanten Tour einzugehen. Deshalb eine kleine Auswahl an Highlights: In Tel Aviv besuchten wir zunächst das MOFET, ein international renommiertes Institut für die Forschung und Entwicklung in der Lehrerbildung. Im Zentrum der Präsentationen und Workshops standen hier vor allem die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Evaluation von Lernumgebungen. Im CET (The Center for Educational Technology) erhielten wir einen Einblick in neue Entwicklungen auf dem Gebiet virtueller Lernumgebungen. Der Besuch bei ORT, einem Bildungsnetzwerk für Technik, Wissenschaft und Öffentlichen Dienst, zeigte eindrücklich auf, weshalb Israel ein solch beeindruckender Hightech-Standort ist. Das F&E-Zentrum von ORT ist u. a. spezialisiert auf die Erstellung von Inhalten für innovative Bildungsprogramme und Projekte, einschließlich der Lehrpläne für Robotik, Nanotechnologie, biomedizinische Technik, Hirnforschung sowie Luft- und Raumfahrt. Dr. Eli Isenberg erläuterte uns zudem die Vorgehensweise bei der Erstellung neuer Trainings und Lehrpläne, was mich natürlich in Hinblick auf mein Thema „Curriculumentwicklung in Israel“ besonders freute. Daneben erhielten wir auch einen Einblick in Klassenräume. So konnten wir die Ausbildung von Zahntechnikern besuchen und in der „Dan Gurmeh Collenary School“ mit den Ausbildern von Köchen sprechen und die laufende Ausbildung beobachten. Am letzten Tag in Tel Aviv besuchten wir dann noch Michel Weinberg in den Räumen der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer. Besonders interessant waren seine Erläuterungen zur israelischen Handelsbilanz und zu den israelisch-europäischen Beziehungen.

In Jerusalem waren wir zu Gast beim National Institute for Testing and Evaluation, wo Dr. Anat Ben Simon und ihre Mitarbeiter die Möglichkeiten der Messung von Lernleistungen darstellten. An der Hebräischen Universität gaben uns Prof. Moshe Tatar und seine Mitarbeiter schließlich einen Einblick in die Ausbildung von Lehrern. Am letzten Tag der Tour waren wir noch im Wirtschaftsministerium eingeladen, wohin uns auch die Vertreterin der Deutschen Botschaft in Israel, Martina Wichmann-Bruche, begleitete. Hier hielt Hani Zohar, Leiterin der curricularen Planungseinheit im Wirtschaftsministerium, noch den von mir ersehnten Vortrag zu den Curricula in Israel, so dass ich jetzt alle Infos für meinen Teilbericht zusammen habe. Auch stellten noch einmal alle Teilnehmer bei der abschließenden Evaluation der Study Tour heraus, wie bereichernd und interessant das ganze Programm war.

Bislang bin ich lediglich auf die fachspezifischen Aspekte der Study Tour eingegangen. Daneben gab es auch zahlreiche kulturelle Angebote. Wir besuchten den Stadtteil Jaffa, machten am Toten Meer halt und bekamen auf der Festung Masada vom Reiseführer einen tollen Einblick in die Historie geboten. Ich hatte zuletzt gerade das Buch „Mein Gelobtes Land“ von Ari Shavit gelesen. In diesem Buch wird die Bedeutung von Masada in einem eigenen Kapitel anschaulich geschildert. Vor diesem Hintergrund war der Besuch an diesem Ort für mich natürlich besonders eindrucksvoll. In Jerusalem nahmen wir an einer Führung durch die Altstadt teil und konnten so Orte entdecken, die man ohne Guide nie gefunden hätte.

In Yad Vashem, der offiziellen Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust, besuchten wir das Museum zur Geschichte des Holocaust und das Denkmal für die Kinder. Yad Vashem ist 4 Säulen verpflichtet: dem Gedenken, der Dokumentation, der Forschung und der Erziehung. An diesem Ort wird deutlich, wozu Antisemitismus führen kann. Dies sollte man sich gerade auch heute immer vor Augen führen, in einer Zeit, in der weltweit der Antisemitismus zunimmt und häufig unter dem Deckmantel des Antizionismus daherkommt.

Obwohl das Programm einer solchen Reise sehr intensiv ist, ein Programmpunkt jagt den anderen, nutzt man in der Regel die wenige freie Zeit, um in Kleingruppen unterwegs zu sein. Besonders gut in Erinnerung geblieben sind mir die Abende im Mike’s Place am Strand von Tel Aviv (Open Mic!!), im Restaurant am Jaffa Tor, auf dem Rothschild Boulevard, vor der Klagemauer, die Tour auf der Stadtmauer usw. usw.

Was aber am meisten im Gedächtnis haften bleibt, war die Herzlichkeit und Gastfreundschaft und das Engagement der Israelis, die tolle Organisation unter Leitung von Shmuel Pur und Stefanie Kupka, sowie die vielen anregenden Gespräche mit den israelischen Experten und den Teilnehmern der Study Tour. Natürlich wurden sogleich Nummern ausgetauscht und WhatsApp-Gruppen gegründet, um auch in Zukunft in Verbindung bleiben zu können. Ich bin optimistisch, dass die Zusammenarbeit zwischen den israelischen und deutschen Bildungsexperten, die auf dieser Tour initiiert wurde, auch in Zukunft weitergeführt wird.

Für mich war dies die zweite Reise in das faszinierende Land Israel. Es wird nicht meine letzte gewesen sein!

 

Michael Teuffer


Malprojekt mit Uschi Freymeyer

Artikel aus der Rheinpfalz

Besuch im Frankenthaler Kunsthaus

Die Klasse BJJHW15 der Andreas-Albert-Berufsbildende Schule
Frankenthal besuchte an mehreren Mittwochen das Kunsthaus in
Frankenthal. Uschi Freymeyer brachte den Schülern dort bei, wie man
mit Spachteln, Schwämmen und Pinseln schöne Bilder gestalten kann. Sie
zeigte den Schülern, welche Farbmischungen man zusammen benutzen kann
und welche gefährlich sein können. Die Schülerinnen konnten ihrer
Phantasie freien Lauf lassen und ihrer Kreativität waren keine Grenzen
gesetzt. Die Schülerinnen haben konzentriert und mit Freude
gearbeitet. Im Hintergrund lief Pop-Musik, durch die die Stimmung von
Anfang an gelöst war. Am Ende des Projekts sollten alle Schülerinnen
gemeinsam ein Bild malen. Das Gemeinschaftsbild wird lange Zeit in der
Schule hängen bleiben, um die Schule etwas bunter zu machen und
dadurch hat die Klasse eine schöne gemeinsame Erinnerung.

 

Paulina Katharina Bauer, Aylin Nur Tekin (BVJHW15)


Praxisnah Berufe erkunden – Der Berufsorientierungstag an der Andreas-Albert-Schule

Der diesjährige Berufsorientierungstag am Donnerstag den 12. November 2015 an der Andreas-Albert-Schule in Frankenthal war ein voller Erfolg. Dies zeigte sich nicht nur am großen Engagement, mit dem Schülerinnen und Schüler Berufe und Bildungsangebote erkundeten, auch die Rückmeldungen der beteiligten Schulen war überaus positiv. So war Roland Meinhardt, der Konrektor der Realschule Plus in Schifferstadt, beeindruckt vom großen organisatorischen Aufwand am Berufsorientierungstag: „Es ist schon beeindruckend, welche Mühe man sich hier gibt, um den Schülerinnen und Schülern einen praktischen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsausbildung an dieser Schule zu geben."

 

Insgesamt besuchten am Berufsorientierungstag 910 Schülerinnen und Schüler die Andreas-Albert-Schule. Alle diese Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit noch allgemeinbildende Schulen. Dabei handelt es sich um die Realschule plus Bobenheim-Roxheim, um die Friedrich-Ebert-Realschule plus Frankenthal, um die Realschule plus Schifferstadt, die Albert-Schweitzer-Schule Frankenthal, die Robert-Schuhmann-IGS Frankenthal, die IGS Ernst Bloch Ludwigshafen, die Friedrich-Schiller-Realschule plus Frankenthal und das Karolinengymnasium Frankenthal.

 

Um den Schülerinnen und Schülern einen vielfältigen Einblick in die zahlreichen Bildungsgänge und Berufsausbildungen zu ermöglichen, verfolgte das Organisationsteam um Susanne Bogumil und Markus Schmoock einen multiperspektivischen Ansatz. Vor Ort waren mit Infoständen die Agentur für Arbeit, die Bezirksärztekammer, die Handwerkskammer Pfalz, die IHK Pfalz und die dualen Kooperationspartner vertreten. Darüberhinaus wurde mit Vorträgen und Präsentationen alles Wissenswerte zu den einzelnen Bildungsgängen dargeboten. Und schließlich konnte man in zahlreichen Workshops ganz praktisch in die Berufsausbildung eintauchen.

 

Verfolgen wir an diesem Tag einmal Patrick von der Friedrich-Ebert-Realschule plus Frankenthal. Patrick möchte Kraftfahrzeugmechatroniker werden. Da er sich allerdings noch andere Optionen offen halten will, hat er sich dafür entschieden, zunächst einmal die Präsentation „Welche Möglichkeiten der Qualifizierung bietet die Andreas-Albert-Schule Frankenthal an?" zu besuchen. Durch diese Präsentation bekommt er einen Überblick über die vielfältigen Ausbildungsberufe, er bekommt zudem Infos zu weiterführenden Bildungsgängen wie der Höheren Berufsfachschule. Nach diesem ersten Überblick begibt er sich zu den Infoständen der Autohäuser Wedig und Henzel, um mit deren Vertretern über Anforderungsprofile und Einsatzmöglichkeiten von Kraftfahrzeugmechatronikern zu sprechen und gleich mal vorzufühlen, ob auch im nächsten Jahr wieder Kraftfahrzeugmechatroniker ausgebildet werden. Dass er bei diesen Gesprächen einen möglichst guten Eindruck machen will, versteht sich von selbst. Doch genug der Theorie! Jetzt ist Zeit für etwas Praxis angesagt. Im Workshop bei den Kraftfahrzeugmechatronikern wird gerade ein Motor in seine Bestandteile zerlegt und anschließend wieder zusammengesetzt. Hier kann Patrick kräftig mit anpacken und kommt auch gleich mit den Auszubildenden ins Gespräch.

 

Lena von der Friedrich-Schiller-Realschule plus Frankenthal möchte gerne Berufsausbildung und Fachhochschulreife kombinieren. Deshalb hört sie sich am Berufsorientierungstag zunächst eine Präsentation über die Höhere Berufsfachschule, Fachrichtung Organisation und Officemanagement, an. Diese Präsentation wird von Schülerinnen und Schülern gestaltet, die derzeit diesen Bildungsgang absolvieren. Anschließend besucht sie den Infostand der Agentur für Arbeit, um sich über mögliche Studiengänge mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft an Fachhochschulen zu informieren. Schließlich besucht sie den Workshop „Planspiele Wirtschaft", wo am Beispiel der Spiele Business Master und BeBoss gezeigt wird, auf welche Art und Weise Simulationen im modernen Unterricht eingesetzt werden. Es versteht sich von selbst, dass sie die beiden Spiele natürlich ausprobieren kann.

 

So wie Patrick und Lena konnten noch 908 weitere Schülerinnen und Schüler das vielfältige Angebot an diesem Berufsorientierungstag nutzen. Diese konnten natürlich viele weitere Infostände dualer Partner wie der KSB AG, der Albert Frankenthal GmbH, der Stadtwerke Frankenthal, der Modehäuser Jost und des Möbelhauses Ehrmann, der ZAB Frankenthal, der Siemens Turbomachinery Equipment GmbH, der Stadtklinik und des Azurit Seniorenzentrum GmbH besuchen.

 

Und darüber hinaus Workshops zu den Themen:

- „Englisch-Kompetenzwerkstatt",

- „Ruhe vor dem Sturm",

- „Hexenschlüssel",

- „Herstellung einer Bohrplatte",

„Demonstrationsunterricht aus dem Bereich Elektrotechnik",

- „Vorstellung Berufsbild Zerpanungsmechaniker",

- „Ausbildungsberuf Friseur/-in", -

- „Berufsfachschule Gesundheit und Pflege stellt sich vor",

- „Künstlerisches Gestalten",

- „Ausbildungsberuf Kaufleute für Büromanagement",

- „Gesundheitscheck - Ausbildungsberuf Medizinische Fachangestellte stellt sich vor",

- „Checkup - Eingangsdiagnostik - Der Ausbildungsberuf Sport- und Fitnesskaufmann" und

„Verkaufen leicht gemacht - Einzelhandel stellt sich vor".

 

Durch dieses umfangreiche Angebot hatten alle Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, eine Auswahl auf Basis ihrer Interessen zu treffen und zielgerichtet in Berufe und Bildungsgänge reinzuschnuppern.

 

In diesem kurzen Bericht über den Berufsorientierungstag lassen sich natürlich nicht alle Aspekte des Tages erfassen. Weitere Impressionen vermitteln die zahlreichen Fotos...

 

 

Bericht von M. Teuffer

 


Bewerbungsgespräche trainieren

Am 11.11.2015 besuchte Herr Heiko Klement von der Barmer GEK die Klasse BF1HW 15, um über das Thema „Überzeugend bewerben - Werbung in eigener Sache" zu informieren. Neben praktischen Hinweisen und Übungen für ein Bewerbungsgespräch gab Herr Klement zahlreiche Tipps für eine gelungene Bewerbungsmappe. Dabei konnte er auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Von allen Schülern der Hauswirtschaftsklasse wurde die Veranstaltung als hilfreich und gelungen angesehen.

 


Politiker unter die Lupe genommen

Christian Baldauf und Martin Haller besuchten auch in diesem Jahr die Andreas-Albert-Schule und stellen sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Der Termin für den Besuch der beiden Politiker war bewusst gewählt. Es war der 9. November, der auch als Schicksalstag der Deutschen gilt. Mit diesem Tag verbunden sind zahlreiche bedeutende historische Ereignisse: Der Fall der Berliner Mauer, die Reichspogromnacht, der Hitlerputsch und die Novemberrevolution. Genug Anknüpfungspunkte also für die Schülerinnen und Schüler, die natürlich von ihren Lehrkräften mit viel Hintergrundwissen bezüglich dieser Ereignisse ausgestattet wurden. Zudem hatten zahlreiche Klassen erst kurz zuvor den Film „Elser - Er hätte die Welt verändert" im Frankenthaler Lux-Kino gesehen und hatten auch hierzu noch einige Fragen. So wollte z.B. Sara-Marie aus der Höheren Berufsfachschule wissen: „Im Elser-Film sind die Kommunisten die Guten, warum hat sich das geändert?"

 

Wer nun aber denkt, die Begegnung mit den beiden Politikern wäre zum bloßen Nachhilfeunterricht in Geschichte ausgeartet, der sah sich getäuscht. Natürlich nutzten die Schülerinnen und Schüler die dargestellten historischen Ereignisse als Aufhänger, aber die Gelegenheit Politiker einmal hautnah zu erleben und persönliche Anliegen direkt mitteilen zu können, ließen sie sich nicht entgehen. So interessierten viele sich für die persönlichen Lebenswege von Haller und Baldauf. Beide skizzierten ihre Karrieren als Politiker und betonten auch ihre Verwurzelung in Frankenthal. Christian Baldauf ist in Frankenthal geboren und hat seit 1995 eine Anwaltskanzlei vor Ort, während Martin Haller 2003 das Abitur am Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal absolviert hat.

 

Neben den Stationen ihrer Politikerkarriere wollten die Schülerinnen und Schüler auch wissen, was den Beruf des Politikers auszeichnet. Hierzu eine kleine Auswahl an Fragen: „Muss man eine Ausbildung machen, um Politiker zu werden?", „Was machen Sie, wenn Sie nicht mehr gewählt werden?", „Wie viel verdient man als Politiker?" und „Müssen Politiker Steuern zahlen?"

 

Daneben interessierten sich einige Schülerinnen und Schüler auch für die neuen Möglichkeiten der Internetnutzung: „Wie lange kommt man ins Gefängnis, wenn man illegal Filme runterlädt?"

 

Hauptsächlich jedoch stand die aktuelle Flüchtlingspolitik bei den Schülerinnen und Schülern im Fokus. Nicht nur die Ursachen der Flucht wurden ausführlich mit den Politikern diskutiert, auch die Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt wurden angesprochen. So wollte Fabienne aus der Höheren Berufsfachschule wissen, ob denn Deutschland sich nicht mehr militärisch engagieren müsse. Andere Schülerinnen und Schüler verwiesen auf die Gefahr von Parallelgesellschaften, die in Frankreich und Großbritannien schon ein großen Problem darstellten.

 

Es versteht sich von selbst, dass Baldauf und Haller in Detailfragen durchaus unterschiedlicher Meinung waren. Beide betonen jedoch, dass das Grundgesetz für alle Menschen in Deutschland den verbindlichen Rahmen festlege. Bestimmte Grundkonstanten, wie z.B. die Gleichberechtigung von Mann und Frau, seien nicht verhandelbar. Auch betonten beide, dass Deutschland schon vielen Menschen in Not helfen geholfen habe, dass die Leistung der freiwilligen Helferinnen und Helfer ganz außergewöhnlich sei und dass die aktuelle weltpolitische Situation noch viele Herausforderungen für die Zukunft bereithalte.

 

Sicherlich werden die beiden Politiker auch im nächsten Jahr wieder kommen und sich den Fragen stellen. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler ist dies eine einmalige Gelegenheit, unverblümt alles, was ihnen auf den Nägeln brennt, zu hinterfragen, auch für die Politiker ist dies eine Herausforderung, die sie so nicht alle Tage erwartet.

 

Autor: M. Teuffer

 


Besuch der Ausstellung "Körperwelten" in Mainz

Besuch der Klassen BF1HW15 und BF1GP15 mit den Lehrkräften Frau Held, Sehy und Largé-Neu


Amtseinführung von Herrn Thomas Kramer

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurde am 30.September 2015 Herr Thomas Kramer in sein Amt als neuer Schulleiter der Andreas-Albert-Schule eingeführt. An der Feier nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Schulverwaltung, Politik und Wirtschaft teil.

 

Durch die Veranstaltung führte Susanne Bogumil, Studiendirektorin bei der Schulleitung der Andreas-Albert-Schule. In ihrer Rede zur Begrüßung betonte sie, dass eine Einführung in ein neues Amt kein alltäglicher Anlass sei, stattdessen begebe man sich jetzt mit einem neuen Schulleiter auf einen neuen und spannenden Weg. Ganz besonders erwähnte sie die ausgezeichnete und aktive Lernortkooperationsarbeit, die zwischen den Schule und den Betrieben stattfinde und die durch den neuen Schulleiter auch in Zukunft unterstützt werde.

 

Peter Kurzmeier, Leitender Regierungsschuldirektor der ADD Neustadt, zeichnete den beruflichen Weg von Thomas Kramer nach. Nach langjähriger Tätigkeit als Lehrer an der Berufsbildenden Schule Technik I in Ludwigshafen wurde Kramer im Jahr 2010 an die Andreas-Albert-Schule versetzt. Er war dort tätig als Studiendirektor für die Koordination schulfachlicher Aufgaben in der gewerblich-technischen Abteilung. Ab 2013 wurde er ständiger Vertreter von Schulleiter Siegfried Behrendt. Zudem war er zwischenzeitlich noch an das Pädagogische Landesinstitut in Speyer abgeordnet. Besonders lobte Kurzmeier die direkte Art des neuen Schulleiters, der schon durch seine kommissarische Leitung im letzten Jahr gezeigt habe, dass er viel Empathie für das Kollegium besitze und gut mit dem Schulleitungsteam zusammenarbeite.

 

Der designierte Oberbürgermeister der Stadt Frankenthal, Martin Hebich, gratulierte im Namen der Stadt Frankenthal. Er wünschte Thomas Kramer viel Erfolg bei der Aufgabe, eine Schule in der heutigen Zeit zu führen. Hierbei sei es eine besondere Herausforderung, das eigenständige Profil der Andreas-Albert-Schule weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sei es eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe von Schulen, bei der Integration von Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Kulturen mitzuwirken. Hebich hegte keinen Zweifel daran, dass Thomas Kramer, der den Lehrerberuf als Berufung verstände, diesen Aufgaben gewachsen sei.

 

Christian Baldauf, Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages und Mitglied des Stadtrates Frankenthal, betonte ironisch die Bedeutung von Frankenthal in der Region: „Die Metropolregion hat sich um Frankenthal gebildet". Wichtig sei mit Blick auf die schulische Ausbildung, dass die Qualität nicht der Quantität geopfert werden dürfe. Gerade das deutsche Duale System sei in der ganzen Welt anerkannt, es dürfe nicht zerstört werden. Um die Bedeutung der Schulen zu untermauern, griff Baldauf ein Zitat von Henry Ford auf, der gesagt hatte: „Was ein Land ausmacht, entscheidet sich in der Schule". Schließlich lobte Baldauf die Situation in der Frankenthaler Schullandschaft, wo sich Realschule Plus und Berufsbildende Schule keine Konkurrenz machten.

 

Die besondere Verantwortung von Führenden im Schulbereich hob Monika Rief, Schulleiterin der Berufsbildenden Schule Wirtschaft II in Ludwigshafen, besonders hervor. Der neue Schulleiter in Frankenthal müsse die gute Zusammenarbeit mit den Schulen im Raum Frankenthal/Ludwigshafen weiter ausbauen, dazu gehöre auch die Initiierung von flexiblen Schulkonzepten. Dies sei gerade in einer Zeit nötig, die durch einen demographischen Knick geprägt sei.

 

Mike Burkhardt vom Förderverein der Andreas-Albert-Schule warb zunächst um neue Mitglieder und stellte die vielfältigen Aufgaben des Fördervereins vor. Für ihn sei Herr Kramer der richtige Mann am richtigen Ort. Thomas Kramer sei aktiv, aufgeschlossen und unbürokratisch. Für die Zukunft wünschte er ihm Mut, Zuversicht und Elan. Und als Geschenk gab es keinen Wein, sondern 12 Dubbegläser, damit man den Wein auch stilgemäß trinken könne.

 

Der amtierende Schülersprecher Dennis Gerber berichtete über das vergangene Schuljahr, wo Thomas Kramer als kommissarischer Leiter immer ein offenes Ohr für die Wünsche der SMV hatte. Auch er lobte die vielfältigen Aktivitäten an der BBS Frankenthal, die durch die Schulleitung immer unterstützt wurden. Ganz besonders habe ihm der Spendenlauf für die Partnerschule in Ruanda gefallen.

 

Cornelia Large-Neu, Vorsitzende des örtlichen Personalrats, stellte ganz besonders heraus, dass Thomas Kramer der Wunschkandidat des Personalrats und des Kollegium war. Er sei einer von uns, der mit seiner nüchternen und unaufgeregten Art sehr gut zu dieser Schule passe. Dies sei auch die Basis für ein gutes Arbeitsklima in der Schule. Als Geschenk überreichte sie dem zukünftigen Schulleiter eine Schultüte.

 

Schließlich hob Christian Riedemann als Vertreter der Studiendirektoren hervor, dass mit Thomas Kramer endlich einmal ein „Gewerbler" an der Spitze der Schule stehen würde. Auch er wünschte Thomas Kramer viel Glück bei der Bewältigung der zukünftigen Aufgaben als Schulleiter, schließlich benötige man nach dem aktuellen Stellenprofil für Schulleiterinnen und Schulleiter insgesamt 167 Kompetenzen als Chef.

 

Musikalisch begleitet wurde die Amtseinführung durch Marc Lohse am Keyboard und Oliver Schmidt-Radde an der Gitarre. Das Duo spielte ausgesprochen schöne Arrangements aktueller Songs wie Adel Tawils „So soll es bleiben", aber auch Klassiker wie Metallicas „Nothing else matters".

 

Nach den Reden zur Amtseinführung durfte natürlich auch ein kulinarischer Leckerbissen nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler des hauswirtschaftlichen Bildungsganges der Berufsfachschule I hatten sich hierfür größte Mühe gegeben. Sie hatten nicht nur den Imbiss selbst vorbereitet, sie bewirteten die zahlreichen Gäste auch und sorgten somit dafür, dass sich alle rundum wohlfühlten.

 

Ein besonderes Highlight hatte sich Susanne Bogumil einfallen lassen. In den Geschenktüten, die die zahlreichen Gäste und das Kollegium bekommen hatten, befanden sich auch zwei Kärtchen und ein Kugelschreiber. Auf diesen konnten alle ihre Wünsche und Anregungen an den neuen Schulleiter notieren. Anschließend wurden die Kärtchen an ein Bäumchen gehängt. Wenn dieses in Zukunft im Büro des neuen Schulleiters steht, wird er immer die Wünsche und Anregungen des Kollegiums vor Augen haben.

 

Grußworte von Frau Cornelia Largé-Neu

Grußworte von Herrn Christian Baldauf

Antrittsrede von Herrn Thomas Kramer

 

FT, 15.10.2015

Michael Teuffer

Schulredaktion


 


Azubis der Andreas-Albert-Schule ausgezeichnet

Bei der diesjährigen Ehrung der besten Auszubildenden im Congresszentrum Frankenthal wurden auch zahlreiche Absolventen der Andreas-Albert-Schule ausgezeichnet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Azubis von der IHK geehrt, die ihren Abschluss mit der Note „sehr gut" gemacht hatten.

 

IHK-Vizepräsident Wolfgang Rempel betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung des Dualen Systems der Ausbildung für unsere Gesellschaft. Gerade eine erfolgreiche Ausbildung sorge für eine frühzeitige Verankerung im Berufsleben.

 

Aus den Händen von IHK-Hauptgeschäftsführer Rüdiger Bayer erhielten alle Auszubildenden eine Ehrenurkunde und ein Buchgeschenk.

 

Die Preisträger der Andreas-Albert-Schule:

 

Süleyman Aksoy (Zerspanungsmechaniker, Einsatzgebiet Drehmaschinensysteme)

Richard Bergmann (Zerspanungsmechaniker, Einsatzgebiet Drehmaschinensysteme)

Emily Büffor (Verkäuferin)

Katharina Engl (Kauffrau im Einzelhandel)

Christine Friebis (Kauffrau im Einzelhandel)

Lara Hilger (Bürokauffrau)

Nico Maier (Zerspanungsmechaniker, Einsatzgebiet Drehmaschinensysteme)

Vanessa Overkamp-Fröhning (Verkäuferin)

Christine Ritthaler (Verkäuferin)

 


Mini e-Haus bei der IFA Berlin

Zu den besonderen Attraktionen am Messestand des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke gehörte die Miniaturausgabe eines Smart Homes, das von Berufsschülern der Andreas Albert Schule in den letzten beiden Jahres entwickelt wurde und diverse Funktionalitäten eines vernetzten Gebäudes veranschaulichte. Vor Ort präsentierten die mittlerweile ausgelernten Gesellen persönlich ihr Werk und erläuterten den Gästen, worin für sie die Faszination der Arbeit mit innovativen elektrotechnischen Anwendungen liegt.



„Hoher Besuch" am Schicksalstag der Deutschen

Am Freitag, den 9. November 2012 besuchten die Franken­thaler Landtagsabgeordneten Christian Baldauf (CDU) und Martin Haller (SPD) unsere Schule. Das geschichtsträchtige Datum wurde in Rheinland-Pfalz von zahlreichen Landtagsabgeordneten für Schulbesuche in ihrem Wahlkreis genutzt.

 

Die Abgeordneten waren im Laufe des Vormittags in mehreren Klassen (Berufs­schule, Höhere Berufsfachschule u. a.) unterwegs. Sie suchten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen auf und unterhielten sich zwanglos mit ihren. Das „Schicksalsdatum" lieferte dabei wenig Gesprächsstoff; der Mauerfall 1989, die Pogromnacht 1938 und die Ausrufung der Weimarer Republik 1918 wurden zwar erwähnt, aber dann ging es vor allem um den Alltag eines Abgeordneten, den familiären Hintergrund, Verdienst und Automarke (!) und die Frage, wie man dazu gekommen sei, Politik zu machen.

 

In der Klasse BF2GH12 informierten sich die Gäste über das Projekt Schülerlandtag 2012, bei dem Schülerinnen und Schüler unserer Schule „Parlament spielen" und eine eigene Gesetzesinitiative zur Kennzeichnung von Lebensmitteln einbringen. Das Echo der „richtigen" Abgeordneten war positiv, und prompt gab es eine Einladung vom Abgeordneten Baldauf beim nächsten Besuch der Schülerinnen im Landtag.

 

Übrigens: die „hohen Herren" gaben sich gar nicht hochherrschaftlich - Martin Haller von der SPD, der gerade 29 Jahre alt ist (aber schon 7 Jahre im Landtag!) überzeugte durch ein jugendliches Outfit mit Jeans und Hemd und verfiel ab und zu in heimatliches Pfälzisch. Christian Baldauf von der CDU entsprach als Mittvierziger im Anzug schon eher dem professionellen Image des Politikers, kommunizierte aber genauso locker und zwanglos mit den Schülerinnen und Schülern.

 

Landtagsabgeordneter Christian Baldauf (CDU) und Martin Haller (SPD) an der BBS FT 2012

Landtagsabgeordneter Christian Baldauf (CDU) und Martin Haller (SPD) an der BBS Frankenthal


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