Hausordnung

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Präambel

1          Schulgemeinschaft

1.1       Allgemeines

 

1.2       Unterrichtszeiten und Pausen

 

1.3       Unterricht

 

1.4       Verhalten im Unterricht und Gebäude

 

1.4.1    Schülerdaten
1.4.2    Schutz der Bausubstanz und des Inventars

 

1.4.3    Nutzungsordnung für mobile elektronische Geräte und Handys

 

1.4.4    Suchtmittel

 

1.4.5    Gewalt

2          Versäumnisse

2.1       Fehlzeiten

2.2       Beurlaubungen

3          Schulgelände

4          Parken

5          Sicherheit

6          Aushänge und Bekanntmachungen

7          Ordnungsmaßnahmen

8          Inkrafttreten der Hausordnung

 

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Präambel

 

Basis dieser Hausordnung sind die Schulordnung des Landes Rheinland-Pfalz sowie die Beschlüsse der Schulgemeinschaft bzw. der Gesamtkonferenz.

Ziel dieser Hausordnung ist ein gemeinsames Leben und Arbeiten, das die Entwicklung der Persönlichkeit unserer Schüler, ihre optimale berufliche Bildung sowie die verantwortliche Übernahme der anstehenden Aufgaben in unserer Gesellschaft ermöglicht.

Diese Hausordnung enthält konkrete Regeln für den jeden Tag gültigen Vertrag zwischen allen am Schulleben Beteiligten: Schülern, Lehrern, Angestellten und Gästen der Andreas-Albert-Schule. Dieser Vertrag basiert auf gegenseitigem Respekt, Toleranz, Einsatzbereitschaft, Leistungswille  und gutem Willen zum Wohl des Einzelnen wie der Schulgemeinschaft. Alle Mitglieder und Gäste der Andreas-Albert-Schule sind zur Einhaltung und Erfüllung dieses Vertrages verpflichtet.

 

 

 

1       Schulgemeinschaft

1.1      Allgemeines

 

Diese Hausordnung ist von Schülern der SV, Eltern und Lehrern der Berufsbildenden Schule Frankenthal gemeinsam erstellt worden und wird gemäß § 67 der Schulordnung für die öffentlichen Berufsbildenden Schulen vom 09.05.1990 erlassen. Sie gilt für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten und erstreckt sich auf das gesamte Schulgelände (Gebäude, Schulhof, Grünanlagen, Sporthalle, Werkstätten und Parkplatz). Bei Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes gilt zusätzlich die Ordnung des Veranstaltungsortes.

 

1.2      Unterrichtszeiten und Pausen

 

 

1. Stunde

07:30 - 08:15

 

2. Stunde

08:15 - 09:00

 

Pause

09:00 - 09:15

 

3. Stunde

09:15 - 10:00

 

4. Stunde

10:00 - 10:45

 

Pause

10:45 - 11:00

 

5. Stunde

11:00 - 11:45

 

6.Stunde

11:45 - 12:30

 

Mittagspause

12:30 - 13:00

 

7.Stunde

13:00 - 13:45

 

8.Stunde

13:45 - 14:30

 

9.Stunde

14:30 - 15:15

 

 

 

 

10./11.Stunde

17:30 - 19:00

 

Abendunterricht

12./13.Stunde

19:15 - 20:45

 

Zu anderen Zeiten dürfen die Schülerinnen und Schüler nur mit Genehmigung der Fachlehrer die Klassenräume und Fachräume betreten.

 

Pausen

 

 

 

1.3      Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig und pünktlich am Unterricht teilzunehmen, auch wenn dieser außerhalb der üblichen Unterrichtszeit und an einem anderen Unterrichtsort stattfindet. Zur Teilnahme am Unterricht gehören auch die Bereitschaft zur Mitarbeit und das Mitbringen vollständiger Unterrichtsmaterialien bzw. Arbeitsmittel.

 

Liegen besondere Umstände vor, die das allgemeine Verhalten oder das Lernverhalten eines Schülers nachhaltig negativ beeinflussen, so ist dies von dem Schüler selbst, von den Erziehungsberechtigten oder von den Betrieben dem Klassenleiter oder dem Schulleiter möglichst umgehend mitzuteilen.

 

Der Klassensprecher wendet sich an das Sekretariat, wenn der Lehrer 15 Minuten nach Unter-richtsbeginn nicht im Klassensaal ist.

 

 

1.4       Verhalten im Unterricht und Gebäude

Von jedem Schüler und jeder Lehrkraft wird erwartet, dass er/sie durch sein/ihr Auftreten, Benehmen, Handeln oder Unterlassen von Handlungen zum reibungslosen Unterrichtsbetrieb beiträgt. Höflichkeit, Rücksichtnahme und gegenseitige Hilfe im persönlichen Umgang sind Voraussetzungen und zugleich Ziele schulischen Zusammenlebens.

 

1.4.1    Schülerdaten
Jede Änderung des Namens, der Wohnanschrift oder des Ausbildungs- /Arbeitsverhältnisses, sind sofort dem Klassenleiter und dem Sekretariat zu melden.

 

1.4.2    Schutz der Bausubstanz und des Inventars

Verhalten und Sauberkeit

 

 

 

Vandalismus

 

 

 

Wertgegenstände

 

 

 

1.4.3    Nutzungsordnung für mobile elektronische Geräte und Handys

Mit Bezug auf den Jugendmedienschutz und SchuleMedienRecht in Rheinland-Pfalz gilt Folgendes:

§ 1 Mitgeführte mobile elektronische Geräte (Handy, MP3, Tablet, IPOD, Fotoapparat, Notebook) müssen während der gesamten Unterrichtszeit der Schülerinnen und Schüler im Unterricht grundsätzlich ausgeschaltet und nicht sichtbar aufbewahrt werden. Eine Stummschaltung reicht nicht aus. Bei Leistungsnachweisen und Prüfungen sind die oben genannten Geräte ausgeschaltet ausschließlich in der Schultasche aufzubewahren oder sichtbar bei der Aufsicht zu hinterlegen. Zuwiderhandlungen werden als Täuschungsversuch geahndet.

Ausnahme: In den Pausen und vor/nach Unterrichtsbeginn/Unterrichtsschluss ist die Benutz-ung auf dem Schulgelände (Schulhof, Cafeteria, Foyer) erlaubt.

 

§ 2 Ausnahmen  von §1 gelten, wenn das Handy nach vorheriger Absprache mit der Lehrkraft zu unterrichtlichen Zwecken eingesetzt werden soll und in Notfällen.

 

§ 3 Verstößt eine Schülerin/ein Schüler gegen § 1, wird das Handy durch die Lehrkraft eingezogen und nach Schulschluss wieder ausgehändigt. Die Lehrkraft haftet für abgegebene Handys nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

 

§ 4 Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, keine jugendgefährdenden Bilder, Videos oder Texte auf das Handy zu laden, solche weiter zu versenden oder sonst wie zu verbreiten. Jegliche optische und/oder akustische Aufnahmen von Personen sowie die Verbreitung eventueller Aufnahmen sind ohne deren Einverständnis verboten und werden strafrechtlich verfolgt (Persönlichkeitsschutz). Bei schulischen Veranstaltungen ist vorab die Genehmigung bei der Schulleitung und den jeweiligen Personen einzuholen.

 

§ 5 Besteht ein konkreter Verdacht, dass sich jugendgefährdende Bilder, Videos oder Texte auf dem Handy einer Schülerin oder eines Schülers befinden, ist die Lehrkraft berechtigt, das Handy einzuziehen. Es darf an die Schulleitung weitergegeben werden.

 

§ 6 Bei Verstößen gegen die Handyordnung kann die Klassenleitung oder die Schulleitung einen Tadel aussprechen. Außerdem werden die Eltern informiert. In besonders schweren Fällen kann auch ein Schulverweis ausgesprochen werden. Besteht ein besonders schwerer Fall, leitet die Schulleitung alle erforderlichen Schritte ein. Insbesondere informiert sie die Eltern, die Polizei und sonstige Behörden (z. B. Jugendamt). Sie empfiehlt der Polizei die Durchsuchung des Handys nach jugendgefährdenden Inhalten.

 

 

1.4.4    Suchtmittel

            (siehe Nichtraucherschutzgesetz des Landes Rheinland-Pfalz)

 

 

1.4.5    Gewalt

 

 

2          Versäumnisse

Die nachfolgenden Regeln basieren auf dem Schulgesetz von Rheinland-Pfalz sowie auf Gesamtkonferenzbeschlüssen der Andreas-Albert-Schule.

 

2.1       Fehlzeiten

Die Schüler sind verpflichtet, pünktlich am Unterricht und an Schulveranstaltungen teilzunehmen, auch wenn sie außerhalb des Schulgeländes stattfinden.

 

 

In begründeten Fällen kann ein Nachholtermin vereinbart werden; ein Anspruch auf einen solchen von Seiten des Schülers besteht nicht. Nur entschuldigtes Fehlen (ärztliche Bescheinigung, Entschuldigung durch einen Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen, Befreiung durch Schul-leiter und Klassenleiter) berechtigt zu einem Ersatztermin. Ersatztermine können auch außerhalb des üblichen Stundenplanes liegen. Die Vereinbarung eines Ersatztermins liegt in der Eigenverantwortung des Schülers und muss unverzüglich mit der betreffenden Lehrkraft abgestimmt werden. Bei Prüfungsleistungnachweisen entscheidet der Prüfungsvorsitzende. Ist ein Nachholtermin vereinbart, gelten die gleichen Regeln wie bei einer regulären Klassenarbeit bzw. Prüfungsleistung.

 

 

Nicht entschuldigte Fehlzeiten haben Folgen (Schulordnung § 18 Abs. 2)

Bei Schülern der Fachschule Technik in modularer Form gilt folgende Regelung der Fachschulverordnung  § 5 Abs. 10 vom 02.10.2003:

 

 

 

Bei schulpflichtigen Schülern in BVJ und BF I

Vollzeitbildungsgang

 

Fehltage

Fehlstunden

Erste schriftliche Mahnung mit folgenden Konsequenzen

  • Mitteilung an die Eltern, Praxisstelle, Behörden

4

7

Zweite schriftliche Mahnung mit folgenden Konsequenzen

  • Elterngespräch
  • Schulbesuchskontrolle
  • Klassenkonferenz wegen Androhung Bußgeldverfahren

7

14

Bußgeldverfahren und ggfs. Beendigung des Schulverhältnisses durch die Klassenkonferenz und die Schulaufsicht.

10

20

Bei Schülern unserer Wahlschulklassen BF II, hBF, DBOS, BOS I

Vollzeit-/Teilzeitbildungsgänge

 

Fehltage

Fehlstunden

Erste schriftliche Mahnung mit folgenden Konsequenzen

  • Mitteilung an die Eltern, Praxisstelle, Behörden

4 / 2

7 / 4

Zweite schriftliche Mahnung mit folgenden Konsequenzen

  • Androhung der Beendigung des Schulverhältnisses

7 / 4

14 / 8

Beendigung des Schulverhältnisses durch die Schulleitung

10 / 5

20 / 10

 

 

 

2.2       Beurlaubungen

Beurlaubungen sind nur aus zwingenden Gründen möglich und müssen vorher schriftlich beantragt und genehmigt werden:

 

 

Schüler, die keiner christlichen Kirche angehören und einen Feiertag/Festtag ihrer Religions-gemeinschaft begehen wollen, müssen dies schriftlich spätestens eine Woche vorher beantragen. Ohne Antrag und Genehmigung wird die Fehlzeit als unentschuldigt gewertet.

 

 

3          Schulgelände

Schulfremde dürfen sich auf dem Schulgelände nicht aufhalten. Gäste und Besucher melden sich im Sekretariat an. Für eventuelle Beschädigungen außerhalb des offiziellen Schulwegs haftet nicht die Schule, sondern der Verursacher.

 

 

4          Parken

Schüler parken ihre Fahrzeuge auf den dafür vorgesehenen Stellplätzen. Eingänge, Zufahrten und markierte Sperrflächen sind immer freizuhalten. Bei Sperrflächen, die für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Rettungskräfte vorgesehen sind, handelt es sich hierbei um ein absolutes Halteverbot. Fahrzeuge können kostenpflichtig abgeschleppt werden.

Lärmbelästigung (u. a. lautes Musikhören,...) auf dem Parkplatz kann zur polizeilichen Anzeige und zur Untersagung der Parkberechtigung führen.

 

 

5          Sicherheit

Unfälle auf dem Weg von und zur Schule, in der Schule sowie bei Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes sind unverzüglich im Sekretariat zu melden. Formblätter sind dort erhältlich. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht nur für den direkten Schulweg.

Wer Sicherheitseinrichtungen der Schule beschädigt, richtet nicht nur Sachschaden an, sondern erhöht die Gefahr für alle.

Bei Gefahr wird (durch An- und Abschwellen des Sirenensignals) Alarm gegeben. Alle Schüler verlassen dann unverzüglich, jedoch ohne Hast, das Schulgebäude und begeben sich in die angewiesenen Sicherheitsbereiche. Die Fluchtwege sind auf dem Flucht- und Rettungsplan gekennzeichnet.

Die Einzelheiten regelt ein Alarmplan, in dem auch die Fluchtwege beschrieben sind.

Auf allen Fluren befinden sich Feuerlöscher, die nur im Brandfall ordnungsgemäß benutzt werden dürfen.

Die Nutzung der Werkstätten, Küchen und Fachräume wird durch eine zusätzliche Benutzungsordnung geregelt. Zur Vermeidung von Unfallgefahren ist die strikte Einhaltung von Sicherheitsvorschriften unabdingbar. Den Anordnungen der Lehrer ist unbedingt Folge zu leisten.

Ein Lehrer der Schule ist als Sicherheitsbeauftragter bestellt (siehe Aushang Schaukasten vor dem Sekretariat). Unfallquellen können ihm oder im Sekretariat gemeldet werden.

 

 

6          Aushänge und Bekanntmachungen

Für individuelle Beratungsgespräche stehen die Schulleitung und die Lehrkräfte nach vorheriger Terminabsprache über das Sekretariat den Schülern, Erziehungsberechtigten und Betrieben zur Verfügung.

Alle Bekanntmachungen, Aushänge und Anschläge im Schulgebäude und auf dem Schulhof müssen vor der Veröffentlichung von der Schulleitung genehmigt werden.

Auf dem Schulgelände ist die Verteilung von Tonträgern, Flugblättern und anderen Schriften zu Werbezwecken untersagt.

 

 

7          Ordnungsmaßnahmen

Wer gegen diese Hausordnung verstößt, wird mit den entsprechenden Ordnungsmaßnahmen nach der Schulordnung belegt. Dies kann im Einzelfall bis zum Schulausschluss führen.

 

 

8          Inkrafttreten der Hausordnung

Diese Hausordnung tritt am 13.11.2013 im Einvernehmen mit dem Schulausschuss sowie im Benehmen mit dem Schulträger, dem Schulelternbeirat und dem Schülersprecher in Kraft.

 

 

Frankenthal, den 13. November 2013

 

 

gez. Siegfried Behrendt

Oberstudiendirektor

Schulleiter