Förderverein Unterstützung

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Berufsschule Frankenthal wird künftig von Förderverein unterstützt
Die Berufsschule in Frankenthal hat nun einen Förderverein. "Verein der Freunde und Förderer der Andreas-Albert-Schule" heißt dieser und soll Projekte aller Sparten der Schule unterstützen.
Die Idee kam in diesem Sommer. "Wir wollten etwas für alle Bereiche der Berufsschule tun", sagt Jürgen Boxheimer, Vorstandsvorsitzender des neuen Fördervereins und Vorstandsmitglied der RV Bank Frankenthal. Schon seit zwei Jahren haben die Berufsschule und die RV Bank in der Ausbildung zum Bankkaufmann eng zusammen- gearbeitet. Da dies bislang reibungslos verlaufen sei, habe man erörtert, wie die Zusammenarbeit weiter ausgedehnt werden könne, sagt Boxheimer. "Unser Hinter- gedanke ist, alle Sparten der Schule zu fördern." Die Kooperation in vielen Unternehmen sei gut, könnte aber besser sein, findet der RV-Bank-Manager.
"Der Zweck des Fördervereins besteht in der berufsbezogenen Erziehung und Bildung", heißt es in der Satzung. So sollen unter
anderem unterstützt werden: kulturelle, geistige, soziale und sportliche Belange der Schüler, erzieherische und schulische Ziele, die schulische Ausstattung mit Computern und EDV, Schulveran- staltungen, die Fort- und Weiter- bildung, die Zusammenarbeit zwischen allen am Schullleben beteiligten Personen, Gruppen und Institutionen vertieft werden. Aber auch die Öffentlichkeitsarbeit soll verbessert werden. "Wir stehen in einem Konkurrenzkampf mit anderen Schulen", sagt Knut Karsten, Schulleiter der Berufs- schule. Die Berufsschulen kämpften seinen Worten zufolge um jeden Schüler. "Die Ausbildungs- plätze werden reduziert, da ist jeder Schüler wichtig", sagt der Vorstandsvorsitzende des Förder- vereins, Karsten. Die Berufsschule könne diesen Kampf schließlich nur gewinnen, wenn die Ausstattung attraktiv sei. Deshalb sei er froh, dass der Förderverein am Dienstag in den Rämen der Andreas-Albert-Schule gegründet wurde. Karsten sieht die Zusammenarbeit als ein "Joint Venture" an. Die Stadt, der Förderverein und die Schule teilen sich seiner Ansicht nach gleicher- maßen die Projekte. "Der Förderverein ist nicht nur eine reine Finanzspritze", plakatiert Karsten. Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge. "Der Fokus liegt aber auf den Betrieben", sagt Boxheimer.
Die Berufsschule hat momentan 1343 Schüler und bildet in der gewerblichen, der kaufmännischen und der hauswirtschaftlichen Sparte aus. Etwas 900 Schüler besuchen die Berufsschule, der Rest die Vollzeitschule.
Der Förderverein setzt sich aus einem dreiköpfigen Vorstand und einem neunköpfigen erweiterten Vorstand zusammen. In dem erweiterten Vorstand sitzen unter anderem Gerald Bürkle, Geschäfts- führer der Stadtverwaltung Franken- thal, Heribert Brenk, Marketingleiter der Stadtsparkasse, Gernot Eberhard, Geschäftsführer der Südmüll, Berthold Brauch, KSB, sowie Mike Burkhardt, Inhaber des Kaufhauses Birkenmeier. (mne)

Artikel in der Rheinpfalz am Mittwoch, 10. Dezember 2003


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